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Auszug aus der HNA (03.11.2008) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 03. November 2008 um 19:29 Uhr

Auszug aus der HNA (03.11.2008) 

0:4 - Schrecksbach gerupft

Kreisoberliga: Schwache Beisetaler in Homberg chancenlos

SCHWALM-EDER. In der Fußball-Kreisoberliga Schwalm-Eder gewann Homberg das Kellerduell gegen den Nachbarn Beisetal mit 5:1. Wa berns Reserve untermauerte mit dem 4:0-Sieg in Schrecksbach ihren dritten Tabellenplatz. Oberaula kassierte im Spitzenspiel der Kreisoberliga Fulda Nord eine 0:1-Niederlage in Kirchheim.

Kreisoberliga SE:


FC Homberg - SG Beisetal 5:1 (3:0). Beisetal präsentierte sich wie ein Absteiger und war dem FC in allen Belangen unterlegen. Oldie Aschenbrenner gelang in der 89. Minute der Ehrentreffer für das Schlusslicht. Der tat dem FC nicht mehr weh, der bis dahin schon fünfmal nach schönem Kombinationsspiel getroffen hatte. Hosak mit zwei wuchtigen Schüssen (18., 47.), Gisder, der die Vorarbeit von Lukes und Panze verwertete (25., 80.) und S. Keller (44.) trafen für den Sieger, der sich die Punkte redlich verdient hatte.

SV Niedergrenzebach - SG Möllrich/Rhünda 1:2 (0:0). In einem guten und sehr fairen Spiel kamen die Gäste zu einem knappen Sieg. Der SVN konnte einige gute Torchancen nicht nutzen. Nach dem 0:1 durch Türkmen (51.) hätte wenige Minuten später der Ausgleich fallen müssen. C. Eibach scheiterte jedoch mit einem Foulelfmeter am Gästetorwart. Das 0:2 resultierte aus einem Eigentor von van Kruijsen (89.) Per Freistoß gelang M. Diehl nur noch der Ehrentreffer (90.).

VfB Schrecksbach - TSV Wabern II 0:4 (0:1). Gegen die gut aufgelegte Reserve von Wabern hatte der VkB keine einzige Torchance. Der TSV war über die gesamte Spielzeit drückend überlegen. Das 0:1 erzielte Sauerwald (35.). Nach der Pause versuchte der VfB den Ausgleich zu erzielen, war aber nicht energisch genug. In den Schlussminuten brach die Frick-Elf total auseinander und kassierte durch Große (81.), Grunewald (84.) und Korell (90.) noch drei weitere Gegentore.

SG Kirchberg/Lohne - SG Uttershausen/Lendorf 0:1 (0:1). Das Derby der beiden SG-Teams stand spielerisch auf schwachem Niveau. Die Gastgeber fanden im ersten Durchgang nicht richtig ins Spiel und versuchten es im zweiten Durchgang mit der Brechstange. Mit mäßigem Erfolg, denn die Gäste, die mit Mann und Maus verteidigten, brachten ihren knappen Vorsprung mit Glück und Geschick über die Zeit. Für den hatte Müller bereits in der 30. Minute gesorgt, als er die einzige echte Torchance der Gäste nutzte.

TSV Besse - SG Dillich/Nassenerfurth/Trockenerfurth 1:2 (1:1). In der ersten Halbzeit, die völlig ausgeglichen verlief, spielten beide Mannschaften zu passiv, weshalb Höhepunkte Mangelware blieben. Die Ausnahmen: Jessen traf zum 0:1 (3.) und Ploch gelang der Ausgleich (18.). Mit dem 1:2 durch Knigge (51.) erwischte die SG auch im zweiten Durchgang einen Blitzstart. Danach dominierte Besse, konnte aber keine zwingenden Torchancen herausspielen. Die Niederlage hätte sogar noch deftiger ausfallen können, wenn die Gäste ihre Kontermöglichkeiten genutzt hätten.

 

Originalbericht:
 
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Kommentare (2)
  • Christian Obijon
    Hey Marco.
    Finde deinen Kommentar echt gut. Habe mich über den letzten Bericht auch schon gewundert und denke da genauso wie du, dass es bestimmt nicht alleine am Trainer liegt.
    Die ganze Manschaft ist für die Miserie verantwortlich mich mit eingeschlossen.
    Christian
  • Marco Löding
    Liebe Freunde des Fußballs und der SG Beisetal,
    oder sollte ich lieber sagen, Miesmacher? Leider verhalten sich nämlich einige Damen und Herren auf und am Rande des Sportplatzes so. Kritiken, Vorschläge und Meinungen können freitags um 20:30 Uhr in Oberbeisheim in der Mannschaftsbesprechung vorgetragen werden und gehören nicht ungeplant heraus posaunt. Trotzdem nehme auch ich mir nun das Recht heraus, meine Sicht der Dinge zu schildern:
    Dass es für unsere Mannschaft momentan nicht gut läuft, lässt sich nicht leugnen, aber nach einem solchen Bericht und den Kommentaren einiger Vorstandsmitglieder und Zuschauer nach und während des Spiels, sehe ich dennoch keinen Grund darin, dermaßen hart mit unserem Trainer ins Gericht zu gehen. Hat nicht er einen ganz entscheidenden Anteil daran, dass die SG überhaupt in der Kreisoberliga spielt? Haben wir es nicht ihm zu verdanken, dass man zweimal hintereinander einen Aufstieg feiern konnte? Wurde er nicht nach dem letzten Aufstieg fast bekniet, noch eine Saison weiter als Trainer zur Verfügung zu stehen? Diese Fragen, sollten jene Herrschaften einmal stellen, die jetzt seine Leistung anzweifeln.
    Zweifellos sehen wir seit dieser Saison eine weitaus schwächere Mannschaft, als noch in der A-Klasse. Trotzdem sollte nicht vergessen werden, dass wir mit einer Reihe von verletzten und angeschlagenen Spielern gestartet sind. Resultierend aus der nicht vorhandenen Pause zwischen Relegation und Serie. Weiter darf nicht vergessen werden, dass wir nun in einer Klasse agieren, in der die jeweiligen Gegner nicht mehr nur ebenbürtig, sondern sogar stärker sind als wir. Dies alles sind zwar keine Entschuldigungen, aber eben dennoch Gründe für die Misere, in der wir uns momentan befinden.
    Aus meiner Sicht sind die Diskussionen um Aufstellung, Einwechslungen etc. völlig irrelevant. Die ersten Spiel e wurden mit nahezu derselben Formation, abgesehen von den verletzten Spielern, wie in der A-Klasse bestritten. Und auch da kam kein Sieg zustande. Welche Optionen bleiben also einem Trainer, wenn nicht Versuche, in der Mannschaftsaufstellung etwas zu verändern? Dass nicht sofort die perfekte Aufstellung gefunden werden kann, dürfte jedem klar sein, der sich die Mühe macht, mal näher darüber nachzudenken.
    Seltsamerweise kann man im Training eine völlig andere Mannschaft beobachten. Trotz teils miserablen Licht- und Platzbedingungen finden sich immer um die 15 Leute und mehr zum Training ein und zeigen dort das Engagement und die Courage, die wir in den letzten Spielen leider schmerzlich vermissten. Vielleicht hat daran auch die negative Grundstimmung, die sich leider mittlerweile breitgemacht hat, einen ganz entscheidenden Anteil. Vielleicht hängen sich einige Spieler deswegen nicht mehr völlig rein und konzentrieren sich im Spiel mehr aufs diskutieren und kritisieren der Mitspieler.
    Die momentane Situation ist für mich nicht mehr zu erklären. Aber wir machen es uns definitiv zu einfach, die Schuld einfach nur bei Dino und seiner eventuell falschen Aufstellung und Auswechslungstaktik zu suchen. Natürlich hat auch er, wie jeder einzelne Spieler, mich nicht ausgenommen, einen Teil der Schuld an unserem jetzigen Tabellenplatz zu verantworten. Dennoch ist es nicht er, der ohne Kampfwillen und Motivation auf dem Spielfeld steht, sondern alleine die Mannschaft. Innerhalb dieser gab es in letzter Zeit auch die eine oder andere Unstimmigkeit, die meiner Meinung nach, aber mittlerweile durch Gespräche aus der Welt geräumt werden konnten.
    Und so liegt es an uns allen, am Trainer, der Mannschaft, dem Vorstand und auch den Zuschauern, das Beste aus der momentanen Situation zu machen und nach der Winterpause das Unmögliche vielleicht doch noch möglich zu machen. Zu dem Siegeswillen zurückzukehren, mit dem wir den letzten Aufstieg geschafft haben. Das funktioniert aber leider nicht, wenn jeder jetzt die Schuld beim anderen sucht. Zu wünschen wäre uns ein solcher Wandel auf jeden Fall, denn ich sehe sehr viel ...
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. November 2008 um 19:30 Uhr